Seit Sommer 2022 haben wir uns mit der Quartiersarbeit Brühl-Beurbarung, dem Nachbarschaftswerk und der Pädagogischen Hochschule Freiburg vernetzt und ein Pilotprojekt im Stadtteil Brühl geplant. Eine Befragung zu gesundheitlichen Bedarfen sowie ein Expert*innenaustausch hat mittlerweile stattgefunden. Und derzeit startet der Auftakt, um Multiplikator*innen/Gesundheitslots*innen aus dem Stadtteil zu gewinnen.


Am 24.09.2022 fand das Stadtteilfest in Brühl statt, bei dem wir auch anwesend waren – bei Sonnenschein konnten wir unsere kommende Bedarfserhebung im Stadtteil vorstellen, uns vernetzen und auf die kommende Veranstaltung einer Expert*innenbefragung der Gesundheitsakteur*innen am 01.11.2022 hinweisen.
Bedarfserhebung im Stadtteil Brühl im Detail:


Um die Ressourcen und Problemlagen im Stadtteil zu erfassen, sowie ein möglichst genaues Bild der bestehenden Angebote und möglichen Versorgungslücken zu ermitteln, werden anhand sozialwissenschaftlicher Methoden die gesundheitlichen Bedarfe erhoben. Im Kontext einer partizipativen Bedarfserhebung sollen einerseits Peers aus dem Quartier darin geschult werden als Co-Forscher*innen mit den Forschenden gemeinsam die Bedarfe in ihrem Stadtteil zu ermitteln und langfristig dazu befähigt werden gemeinsam mit GesundheitsberaterInnen passgenaue Angebote für die eigene Community zu entwickeln. Daneben ist eine Befragung von Expert*innen und gesundheitlichen Akteur*innen im Quartier geplant, um ein möglichst genaues Bild der bestehenden Angebote und möglichen Versorgungslücken zu ermitteln. Die Erhebung ist eingebettet in ein Gesamtprojekt mit dem das langfristige Ziel verfolgt wird, einen niedrigschwelligen Zugang zu der bestehenden Versorgungsstruktur zu schaffen und je nach Bedarfen weitere Gesundheitsangebote zu entwickeln.
Hier seht ihr ein Poster des Graphic Recordings, was während des Expert*innenaustauschs gezeichnet wurde, um das Erlebte festzuhalten:

Ergebnisse der Gesundheitsumfrage vom April 2023
des Vereins Solidarische Stadtteilgesundheit Freiburg
Als die drei wichtigsten Themen wurden über alle Altersgruppen hinweg Einsamkeit, Wohnen und Geldsorgen benannt.
Ein Ansatz von uns ist, Stadtteilgesundheitslots*innen aus verschiedenen Gruppen des Quartiers auszubilden. Dafür versuchen wir im ersten Schritt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Stadtteil zu finden, die Lust haben bei dem Projekt mitzumachen.


