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Gesundheit hängt nicht allein von individuellen Faktoren ab, sondern wird auch stark von den Lebensverhältnissen beeinflusst, in denen Menschen aufwachsen und leben.
Gesundheitsförderung und Prävention können nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn diese Zusammenhänge mitgedacht werden.
In der Poliklinik möchten wir Gesundheitsversorgung und die Lebensverhältnisse von Menschen gemeinsam denken.

Verhältnisprävention

Was ist Prävention?
Prävention nennt man alle Maßnahmen, die zum Verhüten von Krankheiten oder deren Verschlechterung umgesetzt werden. Bekannte Präventionsmaßnahmen sind z.B. Sport oder gesunde Ernährung. Das nennt man Verhaltensprävention.

Was ist aber Verhältnisprävention?
Statt individuelles Verhalten in den Fokus zu nehmen, setzt sie an den Rahmenbedingungen an, die unser Leben beeinflussen. Als Verhältnisprävention bezeichnet man Maßnahmen, die Lebensverhältnisse so zu gestalten, dass die Gesundheit von Menschen gefördert und Risiken minimiert werden.

Was ist eine Poliklinik?

In einer Poliklinik arbeiten verschiedene Berufsgruppen zusammen und setzen sich gemeinsam mit den Menschen aus dem Stadtteil dafür ein, die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Dabei beziehen wir gesellschaftliche Rahmenbedingungen (also die Verhältnisse in denen Menschen leben) mit in unsere Arbeit.

Vier Säulen unserer Arbeit

Multiprofessionelle Gesundheitsversorgung

gemeinwesenarbeit und Projekte im quartier

Prävention & Gesundheitsförderung im Quartier

Evaluation & Forschung

Soziale Determinanten von Gesundheit

Ob Menschen gesund oder krank sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einen besonders großen Einfluss haben dabei soziale Faktoren. Solche “sozialen Determinanten” sind z. B. das Einkommen oder das soziale Umfeld.

Warum sind die sozialen Determinanten und Verhältnisprävention so wichtig?

Die Verantwortung für die Gesundheit wird oft nur bei den Einzelnen gesehen, z.B. indem gesagt wird: “Mach mehr Sport” oder “Ernähr dich gesünder”. Wie gut man gesunde Ernährung und Sport im Alltag umsetzt, hängt jedoch von verschiedenen Dingen ab. Zum Beispiel davon, wie viel man darüber weiß, wie viel Geld man hat, wo und wie man lebt und arbeitet. Soziale Determinanten von Gesundheit und Lebensverhältnisse haben also einen direkten Einfluss darauf, welche Möglichkeiten Menschen haben gut für ihre Gesundheit zu sorgen.

Was macht die Arbeit von Polikliniken also so besonders?

Interdisziplinarität

Keine Gewinnorientierung

Einbezug sozialer Determinanten

Diskrmininierungs-sensibilität

An wen richtet sich die Poliklinik?

Die Poliklinik ist oft in eher strukturschwachen Stadtteilen verankert.

Die Zielgruppe der Angebote der Polikliniken sind die Bewohner:innen des Stadtteils. Wir wollen alle Menschen in unseren Stadtteilen gut versorgen. Das heißt, dass z.B. auch Menschen ohne Krankenversicherung oder ohne Deutschkenntnisse zu uns kommen können.

Poliklinik Freiburg

Solidarische Stadtteilgesundheit Freiburg e.V.

gefördert von: Stadt Freiburg, Homann- Stiftung

Spendenkonto: IBAN: DE54 4306 0967 1298 4983 00, GLS Bank Bochum

Impressum& Datenschutz

Kontakt

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